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Luftbefeuchtung in der Elektronik - Industrie






 
  • Keine elektrostatischen Aufladungen
  • Weniger Produktionsausschuss
  • Keine Staubansammlungen


Die elektrostatische Aufladung ist meist schon aus dem täglichen Leben bekannt. Je trockener die Luft, um so höher die elektrostatische Aufladung. In Fertigungsbetrieben findet man sie überall dort, wo Reibungen verschiedener Materialien entstehen.

Aufgrund der stets fortschreitenden Miniaturisierung elektronischer Bauelemente ist ein konsequenter ESD-Schutz (electro static discharge) unerlässlich geworden. Elektronische Geräte, Leiterplatten Bauteile und Daten reagieren auf elektrostatische Entladungen äußerst empfindlich. Schon bei einer elektrostatischen Entladung von 100 Volt können elektronische Bauteile beschädigt werden.

Die elektrische Aufladung ist um so größer, je niedriger die Raumluftfeuchte ist. Die oft herrschende Meinung, feuchte Luft leite elektrisch besser als trockene, ist falsch. Vielmehr lagert sich die feuchte Luft gern an Ionen an, wodurch sie schwerer und im elektrischen Feld unbeweglicher wird. Bei einer Luftfeuchte von 55% ist die Leitfähigkeit der Luft und der Materialoberflächen soweit erhöht, dass die elektrischen Ladungen abgeleitet werden.

Die schnelle elektrostatische Entladung bei hoher Luftfeuchte erklärt sich dadurch, dass sich ein dünner Feuchtigkeitsfilm auf den Materialien bildet. Die Oberfläche wird soweit leitfähig gemacht, dass es nicht zur Ansammlung von Ladungen kommt. Da elektrostatisch geladene Oberflächen zudem eine erhöhte Staubanziehungskraft haben, wird durch eine konstante, optimale Luftfeuchte die Partikelablagerung deutlich reduziert.

Empfohlene Luftfeuchtigkeitswerte in der Elektronik-Industrie

Vorgang/Lokalität

Temperatur
von – bis °C
rel.Feuchte
von – bis %
Mittelwert
% r.F.
Röhren 20 – 22 °C   40 %
Mikroelektronik 20 – 24°C   45 %
Integrierte Schaltungen 20 – 23°C 45– 50 %  

Empfohlene Geräte und Systeme aus dem Axair Sortiment

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Beratung für Befeuchtung in der Elektronik - Industrie

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Fallbeispiel: MettlerToledo - PDF 120 KB »

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