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Befeuchtung in der Leder - Industrie
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Leder ist ein hygroskopisches Material. Seine natürliche Fähigkeit, Wasser aufzunehmen und bei trockener Luft Wasser abzugeben, bestimmt sein spezifisches Verhalten während der Lagerung, der Verarbeitung und im Gebrauch.
Befeuchtet man Leder, dehnt es sich aus, trocknet man Leder, zieht es sich zusammen. Die Folgen sind:
- Häufung von Unter- und Übergrößen
- Falten- und Runzelbildung
- Verwerfung in der Form bei Schuhen, Handschuhen, Taschen usw.
Der unterschiedliche Wassergehalt des Leders steht unter dem Einfluss der wechselnden Luftfeuchtigkeit. Damit sich Form und Struktur des Leders nicht verändern, muss es in einem Feuchtigkeitsgleichgewicht mit der Umgebungsluft liegen; d.h., der Wassergehalt des Leders und die relative Luftfeuchtigkeit müssen sich die Waage halten. Das Leder nimmt dann kein Wasser mehr auf und gibt auch kein Wasser mehr ab. Dieser Zustand wird erst nach einer mehrtägigen Lagerung (Trocknung) erreicht. Kommt es bei der Lagerung und Verarbeitung des Leders vor allem auf die möglichst konstante Luftfeuchtigkeit an, verlangt die Trocknungsphase nach der Lederherstellung oder nach den hohe Feuchtigkeiten verlangenden Arbeitsprozessen eine relative hohe Luftfeuchtigkeit.
Empfohlene Luftfeuchtigkeitswerte in der Lederindustrie
Vorgang/Lokalität
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Temperatur
von – bis °C
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rel.Feuchte
von – bis % |
Schuhherstellung
• Gerberei
• Fabrikation
• Lagerung
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10 – 20 °C
10 – 20 °C
10 – 22 °C
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65 – 70 %
65 – 70 %
50 – 65 % |
| Schuhläden |
20 – 23 °C |
50 – 55 % |
Lederwaren
• Herstellung/Lager
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20 – 23 °C |
55 – 65 % |
Empfohlene Geräte und Systeme aus dem Axair Sortiment
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