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Befeuchtung in Museen, Kirchen, Kunstgalerien
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- Zu trockene Luft bringt Millionenschätze in Gefahr!
- Schutz vor Vergilbung
- Leuchtkraft wird erhalten
- Keine Risse an Ausstellungsgütern
- Wohlbefinden für die Besucher
Obwohl allgemein bekannt, stellen starke und vor allem rasche Schwankungen der relativen Luftfeuchtigkeit eine Hauptgefahr dar für alle Kunstwerke aus hygroskopischem Material. Nur relativ wenige Museen, Galerien, Sammlungen, Antiquariate usw. verfügen über zweckmässige Luftbefeuchtungs-Systeme. Für die Erzielung des richtigen Befeuchtungsgrades auch bei klimatisch extremen Bedingungen ist nicht nur die Kenntnis der dafür geeigneten Einrichtungen, sondern das Verständnis für das Luftbefeuchtungsproblem an sich notwendig.
Zu niedrige Feuchte verursacht grosse Schäden. Bei zu trockener Luft entzieht die Raumluft dem Material (Gemälde, Holz, Skulpturen, etc.) Wasser. So benötigt z.B. eine Kirchenorgel konstante Werte zwischen 50% bis 60% relativer Feuchte. Auch alte und neue Bilder in Öl gemalt können an Wert verlieren durch Vergilbung oder wenn die Farbe zerspringt. Irreversible Rissbildungen können entstehen falls der Wassergehalt nicht in einem korrespondierenden Verhältnis zu der Feuchte steht.
Ein konstantes Feuchtegleichgewicht ist also ausschlaggebend.
Empfohlene Luftfeuchtigkeitswerte
Um die Qualität und den Zustand der wertvollen Ausstellungsgütern nachhaltig zu schützen werden folgende Luftfeuchtigkeitswerte empfohlen:
Vorgang/Lokalität
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Temperatur
von – bis °C
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rel.Feuchte
von – bis % |
Mittelwert
% r.F. |
| Museen |
18 – 20°C |
45 - 50 % |
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| Bibliotheken |
20 – 22°C |
40 - 50 % |
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| Bildergalerien |
18 – 20°C |
45– 55 % |
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Kirchen
• Andachtsraum
• Orgelempore
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15 – 18°C
18 – 22°C
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40– 50 %
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55 % |
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